Beratung von Klienten mit geringem Einkommen
Die gesellschaftliche Atmosphäre, die Schere zwischen Arm und Reich, die Situation der Erwerbstätigen und Erwerbslosen und das Verständnis von einer (Sozial-) Staatlichen Gemeinschaft haben sich massiv gewandelt. Der Armutsforscher Christoph Butterwege spricht in seinem Buch „Hartz IV und die Folgen. Auf dem Weg in eine andere Republik?“ davon, dass „Hartz IV als tiefste Zäsur der Wohlfahrtsstaatentwicklung nach 1945 gilt“ (Butterwegge, Christoph: Hartz IV und die Folgen. Auf dem Weg in eine andere Republik? Weinheim und Basel 2014, S. 10) und beschreibt, wie das Armutsrisiko, prekäre Beschäftigung und der Verlust von Erwerbstätigkeit in den letzten zehn Jahren gestiegen sind. Der Verlust von Erwerbsarbeit und die Angst „Hartzer/in“ zu werden, ziehen wie ein Schreckgespenst durchs Land. Es ist eine Steigerung der psychischen Belastungen einzelner Menschen, Familien und auch innerhalb von Unternehmen zu erkennen und zu spüren.
Um vor diesem Hintergrund auch Menschen in einer schwierigen finanziellen Situation die Möglichkeit zur Teilnahme an einem systemischen Beratungsprozess zu ermöglichen ist ein Teil meines zeitlichen Beratungskontingents reserviert für Klienten mit geringem Einkommen.
Bitte sprechen Sie mich im Einzelfall an oder zögern Sie nicht anzurufen, wir werden eine individuelle Preisabsprache finden.